Tipp: Multidimensionale Arrays PHP für UI5 Views

So etwas, sollte man vermeiden: Mehrfaches laden von Datensätzen in einem Kontext

Das mag im Schulungsumfeld „OK“ sein – Produktiv bedeutet das aber Umstand, Unübersichtlichkeit und Zeit. Schöner ist das bilden eines JSON Datensatzes. Das geht ganz einfach:

Einen Satz laden und durch den JSON Tree selektieren.

UI5: Attribute PL/pgSQL vs JScript

Da scheiden sich die Geister: Datenaggregation und das setzen der Properties eines UI5 Elements nach oder mit der SQL Abfrage? Eine Frage der Sicherheit und des Komforts. Beispiel unsere KPI Seite https://halsec.de

Die Daten für die Kurs Kacheln habe ich aus Basis von PL/pgSQL als Funktion realisiert. Postgresql übernimmt die Selektion der Daten und die Findung der Properties.

Der JSON Datensatz beinhaltet so alle nötigen Daten zur Darstellung der Kurs Kachel im UI5. So gestaltet sich das JavaScript im UI5 sehr einfach:

(Controller)
var anzeige1 = new sap.ui.model.json.JSONModel();
anzeige1.loadData(„https://halsec.de/fetch/ui5_eins.php?wo=USD“);
this.byId(„gt2“).setModel(anzeige1, „rates„);

(View)

<GenericTile id="gt2" class="sapUiTinyMarginBegin sapUiTinyMarginTop tileLayout" header="€ / US-Dollar" subheader="EZB Tagekurs" press="kltabelle2()">
<TileContent id="tc2" unit="USD 20d AVG" footer="">
<NumericContent id="nc1" value="{rates>/v_rate}" scale="Eu" valueColor="{rates>/v_stat}" indicator="{rates>/v_indi}" withMargin="false" />
</TileContent></GenericTile>

Die Kacheln, die die Temperatur anzeigen, sind JavaScript generiert. Der JSON Datensatz liefert eine Datenmenge, die innerhalb UI5 bewertet wird.

Das pro cedere im JavaScript stellt sich wie folgt dar:

(Controller)
var ui5ang2 = {anzeige: [{indi:“None“, status:“Neutral“}]};
oModel3.loadData(„https://halsec.de/fetch/tempBRI.php“);
anzeige5.setData(ui5ang2);

oModel3.attachRequestCompleted(function() {
var a = oModel3.getProperty(„/0/temo“);
var b = oModel3.getProperty(„/2/temo“);
a = parseInt(a);
b = parseInt(b);
if (a > b) {
anzeige5.setProperty(„/anzeige/0/indi“ , „Up“);
};
if(a < b) { anzeige5.setProperty(„/anzeige/0/indi“ , „Down“); }; if(a > 25 || a <= 0) { anzeige5.setProperty(„/anzeige/0/status“ , „Error“); }; if(a > 5 && a < 10) { anzeige5.setProperty(„/anzeige/0/status“ , „Critical“); }; if(a >= 10 && a <= 25) {
anzeige5.setProperty(„/anzeige/0/status“ , „Good“);
};
});

(View)

<GenericTile id="21" class="sapUiTinyMarginBegin sapUiTinyMarginTop tileLayout" header="Brilon" subheader="{bri>/0/abfrage}" press="kltabelle1()"> <TileContent id="tc21" unit="Temperatur" footer="DWD"> <NumericContent id="nc21" scale="C" value="{bri>/0/temo}" icon="sap-icon://temperature" valueColor="{brianzeige>/anzeige/0/status}" indicator="{brianzeige>/ </TileContent> </GenericTile>"

Apache2: SAP webgui und mod_proxy

Das Apache2 Modul mod_proxy zur Anbindung des SAP ITS an die Aussenwelt funktioniert recht problemlos wenn es um WebDynpro’s geht.

Will man darüber hinaus auch die WebGUI Online nutzen, gibt es einen Stolperstein. Im Verbindungsaufbau zum WebGUI wird die Session ID (SSO) als POST in der URL ausgetauscht. Das sprengt die Direktive im Filter „/sap“ des Apache welcher dann das „/sap(“ nicht erkennt. Der Prozess bleibt für den User scheinbar stehen.

So funktioniert Verbindungsaufbau und Nutzung einwandfrei. Keine schöne Lösung – ich würde das nur für WebDynpro’s nutzen.

UI5: Route und Variabeln

Navigation in Views und die Übergabe von Parametern. Drei einfache Wege (von vielen) für verschiedene Szenarien.

Eingrenzende Filterung oder Bindung in Listen und Tabellen sind häufige Szenarien die in UI5 Anwendungen. Wie kann das realisiert werden, besteht die Anwendung aus mehreren Views?

Eine Möglichkeit ist das speichern von Daten im Session Storage – aus Sicherheitsgründen eine nicht gern realisierte Lösung. Im Controller lassen sich Daten mit „sessionStorage.setItem(„Variable“, „Wert“);“ speichern und an anderer Stelle oder anderem Controller mit „var Variable2 = sessionStorage.getItem(„Variable“);“ gelesen werden.

Eine bessere Lösung ist das deklarieren von globalen Variabeln. Im Controller, ausserhalb einer Funktion, simpel „var Variable;“ vereinbaren. Nach Aufruf des Controllers ist die Variable global verfügbar.

Von SAP favorisiert, ist das arbeiten mit Routing und Targets. Werte werden mit dem Aufruf eines Controllers über das Routing „mitgegeben“. So kann im aufgerufenen View Daten nach Selektion durch Binding oder Filter eingeschränkt dargestellt werden.

Im View 1 (Link zum Beispiel) wählen wir einen Kunden aus, nach dessen Kundennummer (description) im View2 die in Relation stehende Daten gefiltert darsgestellt werden.

Im Controller wird Wert aus dem gewählten Listeneintrag gelesen

NavTo lädt entsprechenden Controller. Das geschieht über die im manifest.json vereinbarten Router und Targets:

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
"routes": [
            {
                ...........................
            },
            {
                "name": "kunde",
                "pattern": "kunde",
                "target": [
                    "kunde"
                ]
            },
            {
                "name": "bst",
                "pattern": "bst",
                "target": [
                    "bst"
                ]
            },
            {
                "name": "bst",
                "pattern": "bst/description/{description}",
                "target": [
                    "bst"
                ]
            },              
            {
                "name": "cam",
                "pattern": "cam",
                "target": [
                    "cam"
                ]
            },
            {
                "name": "cam",
                "pattern": "cam/description/{description}",
                "target": [
                    "cam"
                ]
            }               
        ],
        "targets": {
            ..................................
            },
            "kunde": {
                "viewType": "XML",
                "viewName": "kunde"
            },
            "bst": {
                "viewType": "XML",
                "viewName": "bst"
            },
            "cam": {
                "viewType": "XML",
                "viewName": "cam"
            }

Es ist zu erkennen, wie die Variable „description“ über den Router im manifest quasi über die URL weiter gegeben wird. Wird der Controller des Views „bst“ aufgerufen wird, liest die Funktion „onInit“ den übergbenen Wert.

OnInit ruft _onRouteMatched auf, wenn Daten übergeben wurden
mit dem übergebenden Argument, wird ein Filter gesetzt

Wird im zweiten View, durch Klick auf einen Listeneintrag, weiter selektiert, muss die Route und das Target ebenfalls deklariert sein.

Weiter Selektion läuft nach dem selben Muster ab

In dem Beispiel navigieren wir nur durch drei Views. Die Möglichkeiten der Selektion sind natürlich frei verwendbar und zu kombinieren.

UI5: mehrfach JSON Model

In einem UI5 View lassen sich mehrere JSON Model im Controller binden. Dabei ist UI5 grundsätzlich nicht empfindlich, wenn es um die formale Gültigkeit des JSON geht.

Im Controller können beliebige JSON Model gebunden werden.

Die Model sind mit setModel(oModel,“XXXXX“) mit verschiedenen Namen gebunden. Im View lassen sich die Namen direkt ansprechen.

In dem Beispiel stelle ich Wetterdaten in einem einfachen Generic Tile dar. Die Wetterdaten werden von einem PHP Script aufbereitet – mit einfachem print out ist es nicht einmal ein gültiges JSON. UI5 ist in der Hinsicht unempfindlich.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
<?php
// Wetterdaten aus Postgres
$dbconn = pg_connect("host=localhost dbname=a user=b password=c")
    or die('Verbindungsaufbau fehlgeschlagen: ' . pg_last_error());
$query = 'select roh from orders order by id desc limit 1;';
$result = pg_query($query);
$line = pg_fetch_array($result, null, PGSQL_ASSOC);
$obj = json_decode($line['roh']);
// in Freeboard KPI genutzt
//case ("temp"):
//$such =  round($obj->main->temp - 273.15);
//break;
//case ("wind"):
//$such =  round($obj->wind->speed * 1.61);
//break;
//case ("aufgang"):
$dusk = date("H:i:s",$obj->sys->sunrise);
//break;
//case ("untergang"):
$dawn = date("H:i:s",$obj->sys->sunset);
//break;
// Handling Datum
// Thomas August 2019
$aWeekdayNamesDE = [
    'Sonntag', 'Montag', 'Dienstag', 'Mittwoch', 'Donnerstag', 'Freitag', 'Samstag'
    ];
$aMonthNamesDE = [
    'Januar', 'Februar', 'März', 'April', 'Mai', 'Juni',
        'Juli', 'August', 'September', 'Oktober', 'November', 'Dezember'
        ];
$dt = new DateTime();
//}
print('{"data":{ "dusk": "'.$dusk.'", "dawn": "'.$dawn.'", "day": "'.$aWeekdayNamesDE[$dt->format('w')].'", "month": "'.$aMonthNamesDE[$dt->format('n')-1].'", "kw": "'.$dt->format('W').'", "dayn": "'.$dt->format('d').'", "year": "'.$dt->format('Y').'"}}');
// Speicher freigeben
pg_free_result($result);
// Verbindung schließen
pg_close($dbconn);
?>

Ergebnis des PHP Scripts hier zum Beispiel: {„data“:{ „dusk“: „06:36:17“, „dawn“: „20:30:34“, „day“: „Mittwoch“, „month“: „August“, „kw“: „35“, „dayn“: „26“, „year“: „2020“}} und { „data“: [[0,19],[1,19],[2,19]]}

SAP: Grundlage DART und CS

Merkzettel zum Vorgang DART Extrakte im Content Server archivieren.

Das Data Retention Tool (DART) unterstützt uns dabei, die gesetzlichen Anforderungen an die Datenhaltung und die Datenüberlassung für steuerliche Prüfungszwecke zu erfüllen (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)). Mit diesen Datenextrakten kann man auch brauchbare Auswertungen anfertigen und lassen sich beliebig oft im SAP Content Server archivieren. Die Archivierung im Content Server löscht und stellt lokale Dateien wieder her.

Mit der FTW1A grenzen wir die zu extrahierenden Daten ein und benennen die zu erstellenden lokalen Datendateien. Die Dateien werden lokal zunächst kompakt abgelegt. Für das Einlesen der Daten in der IDEA Software der Finanzverwaltung, sind die Dateien mit dem Splitter S_P6D_40000027 zu zerlegen.

Die Datenextrakte lassen sich über FTWL anzeigen und mit dem Datenexplorer detailiert darstellen. Die Datenextrakte sowie die zerlegten Dateien und Views können im SAP Content Server archiviert werden.

nach Archivierung werden Dateien lokal gelöscht

Treten bei diesem Szenario Fehler auf, kann das an einer Besonderheit im Customizing liegen.

Die Pfadangaben in der DART und Content Server Administration muss als Literal absolut gleich sein! Auch wenn IP und Netzwerkname logisch ein Ziel darstellen, kommt es zum Fehler wenn diese Angaben nicht absolut (Zeichen, Gross- Kleinschrift) gleich sind!

Nachdem die Daten archiviert wurden, finden wir sie auch in der Dokumentenanzeige OAAD wieder.

SAP BAS: Adressabgleich

Offene Firmenregister – der Staat hat eigentlich diePflicht solche Daten öffentlich zu halten. Handelsregister.de ist reine Abzocke

In unserem Projekt „Business Address Service“ im SAP System bauen wir derzeit eine Adressprüfung gegen das öffentliche Firmenregister ein.

Unglaublich guter Service, den die GfUD nutzt: Plausibilitätsprüfung und Ergänzung zu ihrem Kundenverzeichnis.

Plausibilitätsprüfungen und wertvolle Ergänzungen für ihr CRM und SD. Ein Vorteil für ihre Risikoabschätzung und Herstellung der Transparenz von gemeinsamen Geschäften.

Das Projekt (2019) wird nicht veröffentlicht – wer noch teilnehmen, oder den Dienst ausserhalb von SAP System nutzen möchte, mag mich kontaktieren:

Telefon 02202 989 12 17

SAP Content Server 6.4 auf SLES 11

Optimale DMS für SAP Systeme. Hinweis zur Installation auf SUSE Enterprise for SAP 11.

Die Themen Dokmentenmanagement und Dokumentenarchiv sind im SAP System extrem komplex implementiert. Ganz bestimmt kein Thema, auf das man „mal eben“ in einem Blog eingeht.

Zu den bestehenden offiziellen Installationsanleitungen ( unter anderen: LINK ), bin ich über diese Kleinigkeiten gestolpert:

VOR der Installation (!!) sollten die User angelegt werden:

sapcs ( für den Content Server ) und sapcsc ( für den Cache Server ) in Gruppe sapsys.

In deren Homeverzeichnis ist dann jeweils ein Apache2  2.2 zu compilieren. Wer mag kann andere Apacheversionen ausprobieren – habe ich gemacht und sage: Apache2 2.2

Apache2 2.2 Installation in Homedirectorys von SAPCS und SAPCSC

Zuerst das configure ausführen. In jedem Verzeichnis:

./configure –prefix=/home/sapcsc/ –enable-mods-shared=most –with-mpm=prefork –with-expat=builtin –with-included-apr –with-included-apr-util

und dann

make && make install

Im Browser sollte, nach dem Start des Servers, der Server und der Cache erreichbar sein

Schauen wir uns demnächst die vielen Möglichkeiten, den Content Server zu nutzen, an.