Tipp: Anpassung Script nach StableNet Update

Nach dem Update von StableNet von Version 10 auf 11 kann es zu Problemen mit sh Agent Scripts kommen.

Die Agent Scripts werden im neuen StableNet vor Aufruf (genauer) geprüft – sh Scripte wohl bemerkt. Der Parameter „Name“ darf nicht fehlen!

sh Script für StableNet Agent

Im StableNet 10 reichte es aus, wenn das sh Script als <parameters> lediglich <version> mitteilte. Jetzt ist auf einen belibigen <name> zu achten.

Grundsätzlich sind Änderungen im XML Schema bzgl. Business Process Scripts ergangen – unter Umständen erscheinen bei JAR Agent Scripts die Fehlermeldung „Attribute default is not allowed“ was dann in jedem AgentScript anzupassen ist.

Die MariaDB nicht auf die höchst mögliche Version updaten. Maximal Version 10.5.13. NICHT 10.5.16

Abgesehen davon läuft das Update einwandfrei.

Datei Säuberungsaktion

Eine Unart ist es, Sonderzeichen in Datei- oder Ordnernamen zu vereinbaren.

Der Grund ist mir nicht klar. User, eben.

Sonderzeichen sind häufig ein Grund für seltsame Fehler, wenn es um die
Verarbeitung von Dateien geht. Dateinamen mit Sonderzeichen oder Umlauten
lassen sich auf Anwenderebene problemlos vereinbaren – mit Einschränkungen.
Linux mag keine Komma oder Semikolon, Windows verträgt keine | im Namen.

Kurz: Vor der Verarbeitung, insbesondere Datenarchivierung, sollte das
entfernt werden.

Mittels find /dir -type f *[üÜöÖäÄß]* -exec sed.. usw. kann man alle Fehler
nach eigenem Gusto beheben.

Tipp: Einfacher, schneller und fehlerfrei ist detox. Leider nicht in jeder
Distribution enthalten. Debian ist kein Problem – RedHat verwaist auf RPM aus
Fremdquellen.

Hat jemand schönere Lösungen?

tar: Archive anlegen

Den Tape Archiver nutze ich ständig – für alles mögliche. Zahlreiche Möglichkeiten der Anwendung gibt es.

Vor geraumer Zeit war das auch Thema im CCGL (Link) – wie nutze ich TAR um Archive verschlüsselt auf einem öffentlichen Laufwerk zu sichern.

Zahlreiche Varianten neben TAR/aespipe/split nutze ich. Eine weitere und sicherere Art ist es, TAR in Kombination mit OpenSSL zu nutzen. Zunächst aber das Handling.

Im CCGL haben wir TAR als Stream durch „split“ in kleinere Pakete zerteilt. Das kann TAR auch alleine:

tar -cvML 1945600 -V Testlauf  –files-from=tarliste.txt -F ‚echo sicherung/${TAR_ARCHIVE}-${TAR_VOLUME} >&${TAR_FD}‘ -f test.tar

Wir sehen, analog zum Beispiel im Link, ein Multi-Volume (M), begrenzt auf eine Bandlänge (L) von 1.9GB. Ohne das Script (F) würde der Befehl zum Wechseln des Mediums auffordern, wenn eine Menge von 1.9GB geschrieben wurde. Die Datei, die wir anstatt Band mit (f) konfiguriert haben, wird zur Laufzeit im Parameter TAR_FD (File Descriptor) gehalten und mit dem Script bei jedem „Bandwechsel“ neu gesetzt. Coole Sache! Aus test.tar wird nach den ersten 1.9GB dann 2-test.tar. Mit „V“ setzte ich gerne Label – vergleichbar mit dem Aufkleber den wir früher auf die Band Rollen oder Disketten geklebt haben.

Versuchen wir den Inhalt darzustellen, ohne zu Wissen das es sich um ein Multi Volume Archiv handelt:

Man erkennt die Problematik? Sicherlich wenn man das ganze mit dem Multi Volume Script sieht:

Das Archiv wird nahtlos und vollständig aufgelistet. Es wird nur das Label des ersten Archivs aufgeführt.

Wenn ich Zeit finde, zeige ich wie ich das in meinem jetzigen Projekt gelöst habe und wie man das Archiv verschlüßelt ablegt.